Gisela Benjamin Jürgen Erich

Tag 1, Sonntag, 8. Mai

Bereits um 7.15 Uhr brechen wir auf. Mit unseren Rädern steuern wir den Bahnhof Wulkaprodersdorf an. Von dort fahren wir mit dem Regionalzug nach Wien. Danach steigen wir wieder auf die Räder um, es geht vom Bahnhof Meidling zum Westbahnhof. Dort stärken wir uns kurz und lassen uns anschließend von der Westbahn nach Linz bringen. In Linz nutzen wir die Wartezeit für eine Leberkas-Jause. Unsere letzte Bahnfahrt des Tages bringt uns schließlich nach Bayern, genauer gesagt nach Passau, wo für uns um 13:30 Uhr das Abenteuer Donauradweg beginnt.

Vom Passauer Hauptbahnhof aus fahren wir über den Inn und erreichen so das rechte Donauufer, wo wir auch bis zum Abend bleiben. Die Strecke innerhalb von Passau ist etwas mühsam. Recht rasch gelangen wir zur Staatsgrenze (am linken Ufer wären wir noch wesentlich länger in Deutschland geblieben) und somit wieder nach Österreich. Beim Kraftwerk Jochenstein erreichen wir noch einmal deutsches Staatsgebiet (die Grenze geht durch die Donau und somit auch durch die Staumauer des Kraftwerks). Wir durchfahren nun das obere Donautal, wohl einen der schönsten Abschnitte des ganzen Weges.

Nach 42 km kommen wir nach Schlögen, unserem heutigen Tagesziel. Wir beziehen unser Zimmer im Hotel Donauschlinge, welches direkt bei der Schlögener Donauschlinge liegt. Um diese 180° Kurve der Donau besser sehen zu können, wandern wir noch zum Schlögener Blick. Nach einem sehr steilen und kräfteraubenden Anstieg genießen wir von diesem Aussichtspunkt einen traumhaften Blick auf die Donauschlinge.

Nach dem Rückweg entspannen wir uns beim Abendessen mit Blick auf die Donau sowie danach bei einem kurzen Spaziergang entlang des Flusses. Auch den Wellnessbereich des Hotels statten wir noch einen Besuch ab.

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[Start] [Kontakt] [Impressum] [Datenschutz] [Links] Autor: Erich, 07.06.2022