Gisela Benjamin Jürgen Erich

Anreise und Bahntrasse

Am 19. Juni war es so weit. Mit unseren vollbepackten Rädern starteten wir in Antau auf dem Jubiläumsradweg R1 in Richtung Süden.

Anreise auf zwei Rädern

Bei sommerlichen Temperaturen legten wir zunächst die uns gut bekannte Strecke bis Mattersburg zurück. Danach führte uns die Tour weiter in Richtung Sieggraben, ab Marz leider auf der Straße. Erst im Bezirk Oberpullendorf, in Kalkgruben, zweigte der Radweg wieder von der Straße ab.

Größtenteils auf ruhigen Nebenwegen erreichten wir bei mittlerweile sehr heißen Temperaturen den Bezirkshauptort Oberpullendorf. Da kam eine Abkühlung in Form eines Eises gerade recht. Weiter ging es in den Süden, und nach insgesamt 59 Kilometern erreichten wir unser erstes Tagesziel, Lockenhaus.

Wie auf Schienen

Am zweiten Tag fuhren wir zunächst weiter auf dem R1 Richtung Süden. Kurz nach Langeck erreichten wir mit Oberwart den dritten Bezirk unserer Tour. Bei Goberling verließen wir den R1 und fuhren über Bad Tatzmannsdorf nach Oberschützen. Dort erreichten wir den neu errichteten Bahntrassenradweg. Er wurde größtenteils auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Oberschützen und Rechnitz gebaut. Auf diesem Radweg fühlten wir uns wie auf einer Autobahn: perfekter Bodenbelag, sanfte Kurven und kaum Höhenunterschiede.

Auf diesem großartigen Radweg erreichten wir wie im Flug die „Metropole des Südens”, Oberwart. Danach genossen wir die Landschaft entlang der Pinka und gelangten schließlich nach Großpetersdorf. Hier war es wieder Zeit für eine Stärkung in einem Café. Bis nach Hannersdorf konnten wir unsere Fahrt noch genießen, dann bog der Weg nach Norden in Richtung Rechnitz ab. Der starke Nordwind machte uns auf dem letzten Teil der Tagesetappe das Leben schwer. Schlussendlich erreichten wir jedoch (auch dank Motorunterstützung) unser Tagesziel Rechnitz nach insgesamt 67 Kilometern.

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[Start] [Kontakt] [Impressum] [Datenschutz] [Links] Autor: Erich, 02.01.2026