Gisela Benjamin Jürgen Erich

Berlin & Potsdam

Vor 15 Jahren waren Gisela und Erich zuletzt in der deutschen Hauptstadt. Benni schafft das aufgrund seiner Fußballreisen öfter. Damals besuchten wir auch Erichs Verwandte in Berlin. Es wurde also Zeit für ein Wiedersehen. Deshalb planten wir für Mai dieses Jahres einen Kurzurlaub.

Anreise

Los ging es diesmal mit der Bahn. Wir fuhren über Nacht von Wien nach Berlin. Wir buchten ein ganzes Abteil, was sich als durchaus vorteilhaft herausstellte. So hatten wir eine halbwegs ruhige Nacht. Am Morgen verließen wir voller Tatendrang den Berliner Hauptbahnhof, deponierten das Gepäck in unserem nahe gelegenen Hotel und stärkten uns mit einem Frühstück.

Sehenswürdigkeiten in Berlin am ersten Tag

Der erste Tag stand im Zeichen der klassischen Sehenswürdigkeiten. Wir kannten sie zwar schon fast alle, aber das ist lange her. Deshalb ließen wir uns mit einer typischen Hop-on-Hop-off-Tour durch Berlin führen. So kamen wir an allen bekannten Orten der Hauptstadt vorbei und konnten an jeder Station aus- und wieder einsteigen. Wir besuchten alle bekannten Orte der Hauptstadt und konnten aus- und wieder einsteigen, wo wir wollten.

Unsere erste Station war der Checkpoint Charlie, der wohl bekannteste ehemalige Übergang zwischen den alliierten Sektoren. Danach stiegen wir am Neptunbrunnen aus. Von dort aus spazierten wir vorbei am Roten Rathaus und dem Fernsehturm zum Alexanderplatz mit der berühmten Weltzeituhr. Anschließend fuhren wir mit dem Bus weiter zur East Side Gallery, dem bekanntesten noch erhaltenen Stück der Berliner Mauer. Dort stärkten wir uns auch in einem Café. Unser letztes Ziel war das Brandenburger Tor.  Nachdem wir das Tor durchschritten hatten, spazierten wir noch zum Reichstagsgebäude. Über das Bundeskanzleramt gelangten wir schließlich zurück zu unserem Hotel.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg in den tiefen Osten der Stadt. Im Ortsteil Köpenick besuchten wir die Heimstätte des aktuell erfolgreichsten Berliner Fußballvereins, Union Berlin. Nach einer Runde um das leider verschlossene Stadion fuhren wir wieder ins Zentrum zurück und genossen ein Abendessen.

Tag zwei mit Natur und Familie

Der zweite Tag stand im Zeichen der Natur und der Familie. Zunächst standen die Gärten der Welt im Ortsteil Marzahn auf dem Programm. Hier gibt es Gartenanlagen aus allen Kontinenten zu sehen. Der sehr weitläufige Park lädt zum Entspannen und Verweilen ein. Wir erkundeten alle Bereiche und viele Gärten gefielen uns sehr gut, während wir andere eher öde fanden (möglicherweise lag das an der falschen Jahreszeit).

Für unsere nächste Station sind wir im Osten geblieben. Im Ortsteil Niederschöneweide besuchten wir die Großtante von Erich und ihren Mann. Wir verbrachten einen sehr netten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Am Abend gingen wir gemeinsam in ein griechisches Lokal in der Nähe.

Am dritten Tag nach Potsdam

Am dritten und letzten Urlaubstag verließen wir Berlin. Auf dem Programm stand die Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg. Die Bahn brachte uns recht rasch nach Potsdam. Da wir in Berlin mit dem Hop-on/Hop-off-Bus durchaus zufrieden waren, nutzten wir auch hier ein ähnliches Angebot. Die wichtigsten und schönsten Punkte der Stadt lernten wir auf der Rundfahrt kennen, die direkt vom Hauptbahnhof ausging.

Unser erster Ausstieg galt dem Stadtzentrum. Am Luisenplatz verließen wir den Bus und betraten über das Brandenburger Tor das Zentrum. Auf der Brandenburger Straße spazierten wir bis zum Bassinplatz und dann weiter durch das Holländische Viertel. Danach ging es mit dem Bus weiter bis zur Glienicker Brücke, die vor allem durch den Austausch vieler Spione während des Kalten Kriegs berühmt wurde.

Als Nächstes besuchten wir den Park Sanssouci mit dem gleichnamigen Schloss und weiteren Bauwerken. Wir spazierten durch die weitläufige Anlage und entdeckten einige wunderschön gestaltete Plätze. Anschließend war es Zeit für eine Stärkung. Wir gingen zum Luisenplatz, um ein Eis zu essen. Als letzte Station in Potsdam besuchten wir schließlich den Alten Markt. Dieser schöne Platz wird von der Nikolaikirche, dem Alten Rathaus und dem Stadtschloss (Sitz des Landtags) dominiert.

Heimreise

Mit dem Bus ging es danach zurück zum Bahnhof und von dort aus mit der Bahn zum Berliner Hauptbahnhof. Dort hatten wir noch genügend Zeit für ein Abendessen, bevor wir den Nachtzug nach Wien bestiegen. Obwohl wir für die Heimfahrt kein eigenes Abteil reserviert hatten, konnten wir glücklicherweise doch eines für uns allein finden, da der Zug nicht sehr voll war.

Mit der Ankunft in Wien endete unser schöner Kurzurlaub in Berlin und Potsdam mit vielen Sehenswürdigkeiten und einem sehr netten Verwandtenbesuch. Die Reise mit der Bahn können wir durchaus empfehlen – zumindest, solange man sich ein Abteil mit nur wenigen Leuten teilen muss.

[Start] [Kontakt] [Impressum] [Datenschutz] [Links] Autor: Erich, 19.08.2025