Gisela Benjamin Jürgen Erich

Weihnachtlicher Skiurlaub

Seit wir in Antau wohnen, haben wir Weihnachten immer zu Hause gefeiert. Das war dieses Jahr anders. Da Jürgen mit Lisa am anderen Ende der Welt unterwegs waren, beschloss der Rest der Familie, ebenfalls Urlaub zu machen. Wir zogen unseren für Jänner geplanten Skiurlaub vor und begaben uns ins salzburgerische Flachau.

Winterurlaub ohne Winter

Während Benni in Deutschland noch Fußballspiele anschaute und direkt von dort anreiste, machten sich Gisela und Erich aus dem seit Wochen nebligen Antau auf den Weg in den Westen. In der Steiermark sahen wir erstmals die Sonne, doch von Schnee fehlte jede Spur. Nach einer Pause für eine Jause in Rottenmann kamen wir nach wenigen Stunden in unserem Hotel in Flachau an. Auch hier hielt sich der Winter sehr in Grenzen.

Nachdem wir unser gesamtes Gepäck verstaut hatten, genossen wir wie an jedem der folgenden Nachmittage den wunderschönen Wellnessbereich mit Pool, Dampfbad und Sauna. Danach folgte das Abendessen. Die Küche zeigte sich die ganze Woche über bodenständig, nicht abgehoben und für uns optimal. Später am Abend holten wir dann noch Benni vom Bahnhof ab.

Auf den Pisten

An vier der fünf Tage zeigte sich das Wetter von seiner traumhaften Seite. Die Sonne schien vom tiefblauen Himmel. Die Temperaturen änderten sich im Laufe der Woche: Waren sie am Anfang noch mild, so wurden sie ab Mittwoch deutlich kühler. Nach dem Schneefall ab Mittwoch zeigte sich die Landschaft winterlicher. Aufgrund des Schneemangels waren allerdings einige Pisten gesperrt und es wurde intensiv künstlich beschneit (leider auch auf den offenen Pisten).

Die Pisten präsentierten sich grundsätzlich in einem guten Zustand. Durch die Beschneiung bildeten sich jedoch immer wieder Haufen, was das Fahren erschwerte. Wir fuhren in allen verbundenen Skigebieten: Flachau, Wagrain, St. Johann, Kleinarl, Flachauwinkl (wo wir im Vorjahr im Sommer bereits bei unseren Enns-Radtour übernachteten) und Zauchensee. Benni legte dabei in fünf Tagen 284 Kilometer zurück, Gisela und Erich brachten es bei einem Tag weniger immerhin auf 99 Kilometer. Die Skitage ließen wir wie üblich jeweils in einer Hütte ausklingen.

Frohe Weihnachten

Der Heilige Abend begann ungewöhnlich. Gleich nach dem Frühstück führten wir einen Videoanruf mit Down Under. Auf der australischen Insel Tasmanien feierten Jürgen und Lisa Weihnachten.

Auch das Wetter war für dieses Datum ungewöhnlich. Viele Jahre hatten wir darauf gewartet, doch dieses Jahr erlebten wir endlich einmal weiße Weihnachten. Pünktlich stellte sich der Schnee ein. Gisela und Erich verzichteten daher an diesem Tag auf die Pisten und begaben sich stattdessen auf eine Winterwanderung. Beim Ortsrundweg durch Flachau genossen sie die verschneite Landschaft. Benni bevorzugte hingegen den Spaß auf der Piste.

Am Abend verwöhnte uns das Hotel mit einem sehr guten Weihnachtsmenü und schenkte uns eine Flasche Wein. Danach folgte die Bescherung im Zimmer. Wie immer verteilte Benni die Geschenke – auch welche von Jürgen waren dabei – und anschließend kam das große Auspacken der Reihe nach. Zum Abschluss des Abends stießen wir noch mit einem guten Glas Sekt an.

Resümee

Es war ein Experiment, Weihnachten nicht zu Hause zu verbringen. Das Experiment ist durchaus gelungen, weil das Hotel sehr gut war, weil das Wetter mitgespielt hat, aber auch weil der Heilige Abend sehr nett verlaufen ist. Die Pisten waren halbwegs gut. Auf die künstliche Beschneiung hätte man vor allem tagsüber auf den offenen Pisten jedoch verzichten können.

Übersichtskarte

Legende: Zoom mit Mausrad

[Start] [Kontakt] [Impressum] [Datenschutz] [Links] Autor: Erich, 08.02.2026