Gisela Benjamin Jürgen Erich

Tage 4 bis 7: Deutschland und Heimreise

Drei Seen an einem Tag

Nach unserem Ausflug den Hochrhein entlang setzten wir am vierten Tag unsere Seeumrundung fort. Zunächst folgten wir weiter dem Ufer des Rheinsees, vorbei an zahlreichen Apfelbäumen. Bei Gaienhofen ging dieser in den Zeller See über. So gelangten wir nach Radolfzell und weiter auf die Halbinsel Mettnau. Hier war es Zeit für eine Pause mit guter Aussicht.

Der Radweg führte uns weiter um den Markelfinger Winkel. So erreichten wir den Gnadensee und damit den dritten See des Tages. Unser nächster Halt war die Schiffsanlegestelle in Allensbach. Von dort aus brachte uns eine Fähre auf die Insel Reichenau. Auf der Insel setzten wir unsere Fahrt mit den Rädern fort. Wir besuchten einige Orte und stärkten uns mit Kaffee und Kuchen auf dem Hochwart, der höchsten Erhebung der Insel. Zurück aufs Festland gelangten wir über den Reichenauer Damm.

Nun hatten wir nicht mehr lange. Wir erreichten die Stadt Konstanz und nach einer kleinen Stadtrunde – insgesamt hatten wir 55 Kilometer zurückgelegt – standen wir vor unserem Quartier.

Stadt und Blumen

In Konstanz ließen wir unsere Räder für einen Tag stehen. Wir stiegen in den Bus um, der uns zur Insel Mainau brachte. Diesmal hatten wir mehr Glück mit dem Wetter als bei unserem letzten Besuch. Damals regnete es fast den ganzen Tag, doch dieses Mal begann der Morgen zwar auch feucht, aber als wir auf der Insel ankamen, blieb es trocken. Rund vier Stunden spazierten wir über die Insel und schauten uns viele schöne Orte an, vor allem die beeindruckenden Blumen.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus ins Zentrum von Konstanz und bummelten durch die Altstadt. Wir kamen an einigen Sehenswürdigkeiten wie dem Münster, der Imperia oder der alten Rheinbrücke vorbei. Schließlich spazierten wir zurück zu unserem Quartier und legten noch einen Halt zum Abendessen ein.

Rund um den Überlinger See

Nach einem Tag Pause schwangen wir uns wieder auf die Räder. Bei recht wechselhaftem Wetter umrundeten wir den Überlinger See. Nach zehn Kilometern erreichten wir eine uns bekannte Gegend. Am Eingang zur Insel Mainau legten wir unsere erste Rast ein. Der weitere Weg führte uns wieder an zahlreichen Apfelplantagen vorbei. In Wallhausen verließ der Radweg den See und brachte uns für 25 Kilometer in das hügeligere Hinterland. Wir waren froh, in Ludwigshafen wieder den See zu sehen.

Rund um Ludwigshafen zeigte sich das Wetter zur Abwechslung von seiner sonnigen Seite. Wir nutzten dies gleich für eine Pause in einem Park direkt am See, inklusive Fußbad. Nun ging es ohne weitere Höhepunkte entlang der nördlichen Küste über Sipplingen und Überlingen bis nach Meersburg. Damit ließen wir den Überlinger See hinter uns. Mittlerweile lösten Weingärten die Apfelplantagen ab. Nach insgesamt 73 Kilometern erreichten wir schließlich unser Quartier in Hagnau.

Zurück nach Lindau

Bei trockenem, aber sehr kühlem Wetter ging es zurück zum Startpunkt. Die Strecke führte uns am Ufer des Bodensees entlang, vorbei am Schloss Kirchberg, durch Immenstaad und die Zeppelinstadt Friedrichshafen. Auf der zweitältesten Kabelhängebrücke Deutschlands fuhren wir über den Fluss Argen. Nach Kressbronn verließen wir Baden-Württemberg und erreichten mit Nonnenhorn den Freistaat Bayern.

Jetzt hatten wir es fast geschafft. Über Wasserburg kamen wir nach Bad Schachen, von wo aus wir die Insel Lindau bereits erblicken konnten. Nach insgesamt 40 Kilometern standen wir schließlich vor dem uns bereits bekannten Bahnhof in Lindau. Nun folgte nur noch die Fahrt mit der Westbahn nach St. Pölten und anschließend die Heimfahrt mit dem Auto.

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[Start] [Kontakt] [Impressum] [Datenschutz] [Links] Autor: Erich, 08.02.2026