Vier Städte
Einen Tag unseres Urlaubs nutzten wir für den Besuch von vier Städten, einerseits der Hauptstadt Valetta und andererseits den drei Städten, die durch den großen Hafen von ihr getrennt sind.
Auf in die Hauptstadt
Gleich nach dem Frühstück brachen wir mit dem Bus in Richtung Hauptstadt auf. Wir waren jedoch nicht die Einzigen, wie wir am Stau auf der Straße und am völlig überfüllten Bus merkten. Mit entsprechender Verzögerung und etwas erschöpft kamen wir schließlich in Valletta an.
Von der Bushaltestelle spazierten wir am Tritonenbrunnen vorbei bis zum Stadttor. Links und rechts vom Tor breiten sich die mächtigen Stadtmauern aus, die unübersehbar sind. Diese sorgten lange Zeit dafür, dass die Stadt nicht erobert wurde. Nachdem wir das Tor durchschritten hatten, befanden wir uns auf der Republic Street, der Straße, in der sich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten befinden. Wir sahen das Parlament, den Justizpalast, die Nationalbibliothek und das Nationalmuseum, ebenso wie die St.-John’s-Co-Kathedrale und den Großmeisterpalast. Die Straße endet beim Fort St. Elmo.
Danach gingen wir in die Lower Barraka Gardens. Von dort aus hatten wir einen grandiosen Blick auf den Großen Hafen. Wir verweilten einige Zeit und genossen die Aussicht. Unser nächstes Ziel waren die Upper Barrakka Gardens, von denen aus sich ebenfalls ein netter Ausblick bot. Dabei kamen wir auch an der Auberge de Castille vorbei, dem Sitz des maltesischen Premierministers. Unser letztes Ziel in der Hauptstadt war die Fährstation am Großen Hafen, von wo aus wir zu den drei Städten fuhren.
Drei Städte
Die „drei Städte“ sind die am gegenüberliegenden Ufer des Großen Hafens von Valletta gelegenen von den Kreuzrittern gegründeten Städte. Mit der Fähre ging es für uns nach Vittoriosa, das unter Einheimischen auch als Birgu bekannt ist. Unsere Aufmerksamkeit galt jedoch zunächst einer anderen der drei Städte, nämlich Senglea (auch L-Isla genannt). Wir spazierten bis zur Spitze der Halbinsel und genossen von den Gardjola Gardens aus den wunderschönen Blick auf Valletta.
Anschließend spazierten wir zurück nach Vittoriosa. Auch hier bummelten wir bis zum Ende der Landzunge. Die dort befindliche mächtige Festung Fort St. Angelo schauten wir uns jedoch nur von außen an.