Küste und Natur
Malta besitzt zahlreiche wunderschöne Küstenabschnitte verschiedenster Prägung.
Fischer im Süden
Gleich am ersten Tag besuchten wir das malerische Fischerdorf Marsaxlokk im Süden der Insel. Es ist vor allem für die vielen bunten Luzzu-Boote bekannt, die im Hafen liegen. Wir bummelten durch das Dorf und genossen einige Sonnenstrahlen am nahen Strand.
Faszination im Südwesten
An der Südwestküste bot sich uns mit der blauen Grotte vielleicht der schönste Anblick des gesamten Urlaubs. Bei der Anreise mit dem Bus stiegen wir bereits an der Haltestelle „Panorama” in Zurrieq aus. Dort befindet sich ein Aussichtspunkt, von dem aus man die blaue Grotte besonders gut sehen kann. Nachdem wir den Blick genossen hatten, wanderten wir rund 15 Minuten zum Dorf Wied Iz-Zurrieq. Von dort aus starteten wir eine Bootstour zur Blauen Grotte. Während dieser halbwegs günstigen Fahrt konnten wir atemberaubende Blicke ins Innere des Grottensystems mit dem typischen, durch Blaualgen verursachten, türkisblauen Wasser werfen.
Nur etwa sechs Kilometer (Luftlinie) weiter nördlich bilden die Dingli Cliffs eine bis zu 250 Meter hohe Steilküste. Wir fuhren bis zur Haltestelle Tarag und spazierten rund vier Kilometer die Panoramastraße entlang, bis wir bei Mgarr wieder in den Bus stiegen (siehe Route rechts). So konnten wir die Klippenformation in Ruhe aus verschiedenen Blickwinkeln auf uns wirken lassen.
Loch im Nordosten
Im Nordosten der Insel besuchten wir eine sehr spezielle Attraktion: ein riesiges Loch im Boden. Bereits der fünf Kilometer lange Weg dorthin führte uns entlang der Küste zu wunderschönen Abschnitten (siehe Route rechts). Bei sehr sommerlichen Temperaturen kam uns die flache Wanderung sehr gelegen. So erreichten wir nach zwei Stunden das Ziel, die Korallenlagune. Die rund 30 x 15 Meter große Öffnung im Boden war ursprünglich eine Höhle, deren Decke eingestürzt ist. Da die Lagune mit dem Meer verbunden ist, kann sie auch mit Booten befahren werden.