Gisela Benjamin Jürgen Erich

Start im Westen

Zu Frühlingsbeginn flogen wir in die sizilianische Hauptstadt Palermo. Kurz nach Mitternacht landeten wir auf der italienischen Insel und fuhren mit dem Taxi zu unserem nahe gelegenen Hotel. Am nächsten Vormittag holten wir unser Mietauto und legten mit unserer Rundreise in Richtung Westen los.

Archäologisches in Segesta

Unser erstes Ziel war die archäologische Stätte Segesta. Im Rahmen einer 3,5 Kilometer langen Wanderung besichtigten wir den dorischen Tempel und das antike Theater, von dem aus man eine tolle Aussicht bis zum Meer hat. Leider wurden wir unterwegs von Regen und starkem Wind gestört, dennoch gefiel uns der Ort recht gut.

Wanderung im Naturreservat

Zingaro ist eines der schönsten Naturreservats Italiens und erstreckt sich über sieben Kilometer entlang der Nordwestküste zwischen Scopello und San Vito Lo Capo. Ursprünglich planten wir eine rund sechs Kilometer lange Wanderung. Doch nach wenigen Minuten erblickten wir eine wunderschön gelegene Bucht, die wir natürlich gleich besuchten. Wir genossen die Aussicht auf das herrlich türkisblaue Wasser bei einer Pause.

Nun war es an der Zeit, die Fortsetzung der Wanderung in Angriff zu nehmen. Doch leider vertrat das Wetter eine andere Meinung. Der inzwischen einsetzende Regen wurde immer stärker, sodass wir zum Auto zurückkehren mussten. Anschließend besuchten wir noch einen Aussichtspunkt bei der Stadt Castellammare del Golfo. Trotz des schlechten Wetters bot sich ein wunderschöner Blick auf die am Meer gelegene Stadt.

Mittelalter mit Ausblick

Die auf einem Berg gelegene Stadt Erice präsentiert sich mit einem weitgehend mittelalterlichen Stadtbild. Sie ist von einer Stadtmauer aus punischer Zeit umgeben. Eigentlich wollten wir mit der Seilbahn von Trapani aus hinauffahren, doch leider war diese nicht in Betrieb. Also nahmen wir mit unserem Mietwagen die Bergstraße in Angriff. Da wir in der Nebensaison unterwegs waren, waren die Parkplätze bei der Stadt relativ leer.

Auch die engen Gassen der Stadt waren bei unserem Rundgang nicht sehr belebt. So kamen wir recht rasch durch die Stadt und konnten uns in Ruhe die historischen Gebäude anschauen. Die Lage auf einem Berg bot uns eine einzigartige Aussicht auf das Landesinnere und das Meer.

Treppe der Türken

Unser nächstes Ziel war die aus weißem Gestein (Mergel) bestehende Scala dei Turchi (Treppe der Türken) an der Südwestküste Siziliens. Ein kurzer Spaziergang entlang des Strands führte uns zur riesigen Felsformation. Dabei fiel uns auf, dass helle Felsen die ganze Küstenlinie dominieren.

Schließlich erreichten wir die Stufen und konnten diese problemlos erklimmen. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Leuten erkundeten wir die weiße Formation und genossen eine kurze Pause mit Ausblick. Danach ging es wieder zurück zum Auto.

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[Start] [Kontakt] [Impressum] [Datenschutz] [Links] Autor: Erich, 18.04.2026