Gisela Benjamin Jürgen Erich

Nonsens und Schätze

Mittlerweile hat es fast schon Tradition – der Geocaching-Kurzurlaub rund um Ostern. Heuer ging es am Palmsonntag los in Richtung Norden. Auf dem Programm stand ein Museumsbesuch und zwei Tage Schatzsuche in den niederösterreichischen Bezirken Horn und Waidhofen an der Thaya.

Nonsens im Museum = Nonseum

Das Nonseum in Herrnbaumgarten (im nördlichsten Weinviertel) ist ein sehr spezielles Museum, welches 1994 vom Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen errichtet wurde. Wie der Name schon sagt, geht es um Nonsens, also um Unsinn. Das Motto des Nonseums lautet "Erfindungen, die wir auch nicht brauchen". Dementsprechend lustig ging es zu. Ein sehr sehenswertes Museum – wie wir finden. Aber nicht nur das Museum überzeugt, auch die gesamte Gemeinde hat sich unter der Bezeichnung "Das verrückte Dorf" dem Nonsens verschrieben.

Auf zu den Schätzen

Nach dem Nonsens wurde es ernst mit der Schatzsuche. Wir begaben uns zunächst in den Bezirk Horn. Die erste Station war Sigmundsherberg. Während Jürgen den dortigen Bahnhof im Detail erkundete, suchten und fanden die anderen drei einen Geocache. Weiter ging es im Bezirkshauptort Horn. Nach einem kurzen Abstecher zum Bahnhof, unternahmen wir einen Stadtbummel und widmeten uns dabei der Schatzsuche.

Danach brachen wir nach Gars am Kamp auf. Nach einem sehr guten Abendessen machten wir noch einen Cache in Gars und übernachteten schließlich im modernen aber günstigen Smartmotel.

Der zweite Tag

Nach einem guten Frühstück stand die wohl anstrengendste, aber auch interessanteste Schatzsuche des Ausflugs bevor. In der Nähe von Gars befindet sich auf einem Felsen etwa 100 Meter über dem Kamp die Ruine Schimmelsprung. Neben dem normalen Wanderweg gibt es auch eine sehr steile (eine Stelle ist sogar mit Seilen gesichert) Aufstiegsmöglichkeit. Da entlang dieses Weges Hinweise für den Schatz versteckt waren, mussten wir diese Route nehmen. Doch wir bereuten dies nicht. Wir genossen großartige Ausblicke auf das Kamptal.

Die Ruine besteht nur mehr aus einigen Mauerresten, die jedoch durchaus die Größe der ursprünglichen Burg Thunau erahnen lassen. In der Ruine gibt es eine Schaukel mit tollem Ausblick. Wir fanden in und rund um die Ruine drei Schätze, einer war spektakulär unter einem Felsvorsprung versteckt. Nach diesem Erlebnis absolvierten wir noch drei weitere Caches in Gars.

Unsere letzte Station war der Bezirkshauptort Waidhofen an der Thaya. Wir lernten die Stadt mit einem mehrere Stationen umfassenden Geocache kennen. Während unseres Stadtbummels stärkten wir uns in einem Kaffeehaus und machten noch fünf weitere Schätze.

Auf dem Heimweg erhöhten wir unsere Schatzstatistik bei einem kurzen Zwischenhalt in Göpfritz an der Wild auf 19 Caches, insgesamt halten wir nunmehr bei 935 Stück. Zum Abschluss machten wir noch für ein italienisches Abendessen Halt in Wien 22.

[Start] [Kontakt] [Impressum] [Datenschutz] [Links] Autor: Erich, 19.04.2019