Gisela Benjamin Jürgen Erich

Niederländische Fußballtempel

Auch wenn der niederländische Fußball derzeit eher im Tief ist, die zahlreichen Stadien war dennoch für uns eine Reise wert.

Im Namen von Johan Cruyff

Die Amsterdam Arena bzw. Johan-Cruyff-Arena (wurde vor kurzem nach dem bekannten Fußballer benannt) ist das größte Fußballstadion der Niederlande. Im Rahmen einer Führung sahen wir die Kabinen, die VIP-Plätze sowie den Pressebereich und konnten auch durch den Spielertunnel in den Innenraum gehen. Da das Stadion gerade für ein Konzert vorbereitet wurde, war jedoch kein Rasen im Stadion. Den Abschluss der Führung bildeten das Ajax-Museum sowie der Fanshop.

Kurzbesuche

Während unseres Urlaubs besuchten wir viele Städte, die mehr oder weniger bekannte Fußballvereine beheimaten. Soweit es die Zeit erlaubte, schauten wir kurz bei deren Stadien vorbei, so in Arnheim beim GelreDome des Vitesse Arnhem, in Utrecht beim Stadion Galgenwaard des FC Utrecht und in Volendam beim Kras Stadion des FC Volendam.

Fußball im Zeichen von Philips

In Eindhoven steht fast alles im Zeichen des Elektronik-Konzerns, so auch der Fußball. 1913 gründete Philips einen Werksverein, die Philips’ Sport Vereniging oder kurz PSV. Mittlerweile wurde daraus ein weltweit bekannter und erfolgreicher Fußballverein. Das Stadion des Vereins heißt - wie könnte es anders sein - Philips-Stadion.

Die Stadionführung ermöglichte uns den Besuch der Kabinen und des VIP-Club sowie der Sitzplätze. Auch konnten wir durch den Spielertunnel in den Innenraum gehen. Danach schauten wir uns noch das PSV-Museum an und genossen ein Getränk auf Einladung des PSV im Lokal de verlenging direkt auf der Tribüne.

Fußball im Museum

Das nationale Fußballmuseum in Roosendaal ist in jedem Fall einen Besuch wert. Neben vielen historischen Exponaten (Dressen, usw.) gibt es einen großen interaktiven Bereich u.a. mit dem Messen der Lauf- und Schussgeschwindigkeit, einer Dribbelbahn und Fußballbillard. Die meisten Punkte bei den Stationen machten übrigens unsere beiden Fußballer Jürgen und Benni.

Das Museum bildet mit dem Herstaco-Stadion eine Einheit. Das Stadion ist mit Kunstrasen ausgestattet und kann in der spielfreien Zeit von Museumsbesuchern kostenlos benutzt werden. Wir verzichteten auf Grund der Hitze jedoch darauf.

Fußball in der Wanne

Das Stadion Rotterdam hat den Beinamen De Kuip, was auf Deutsch "Die Wanne" bedeutet. Der Grund für diesen Namen liegt wohl in dem sehr schmalen und stark abfallenden Dach. Bei der Führung sahen wir das Innere des Stadions und diverse Räumlichkeiten wie z.B. die Gästekabine. Sehr präsent im ganzen Stadion ist der bekannte österreichische Trainer Ernst Happel, der mit dem hier spielenden Verein Feyenoord Rotterdam große Erfolge erzielte. Die Führung selber verlief jedoch im Vergleich zu den beiden anderen Stadionführungen dieses Urlaubs eher enttäuschend, so erläuterte der Führende rund 90% des Inhalts ausschließlich in Niederländisch und auch ein Blick in die Heimkabine war nicht möglich.

Ein letztes Stadion auf dem Heimweg

Auf dem Heimweg übernachteten wir in Mainz. Diesen Halt nutzten wir u.a. für einen Kurzbesuch der Opel Arena, dem Stadion des 1. FSV Mainz 05 und dessen Fanshop.

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[Start] [Kontakt] [Impressum] [Datenschutz] [Links] Autor: Erich, 30.09.2018